Geothermie Geysir

Kostenoptimierte Sanierung und Bewirtschaftung von Reserveflächen (KOSAR)

Zentrales Ziel des Vorhabens war es, die Flächeninanspruchnahme durch eine zweigestufte Wiedernutzung von besonders problematischen Brachflächen zu reduzieren. Dieses Ziel sollte durch einen kostenreduzierten ersten Sanierungsschritt und die damit möglich werdende Abkopplung der Brachflächensanierung von der Folgenutzungsentscheidung sowie einen Aufbau von Reserveflächenportfolios erreicht werden.

Wir waren an diesem Vorhaben im Auftrag der Universität Stuttgart, Versuchseinrichtung zur Grundwasser- und Altlastensanierung (VEGAS) beteiligt und arbeitete insbesondere an der Erreichung der folgenden Ziele mit:

  • Evaluierung von geeigneten, kosteneffizienten Verfahren (low-cost-Verfahren) zur Sanierung und Sicherung von nicht marktfähigen Brachflächen, basierend auf einer Analyse der verbreiteten und angewandten Verfahren im nationalen und internationalen Maßstab - unter Berücksichtigung von innovativen Techniken
  • Erstellung eines Kataloges kostengünstiger Pflege- und Unterhaltungskonzepte für Reserveflächen. Hierbei sollten Konzepte zur Refinanzierung des Pflegeaufwands, beispielsweise durch die Gewinnung von Biomasse für eine Energieerzeugung, berücksichtigt werden.
  • Untersuchung der grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten von Phytoremediation (Altlastensanierung durch Bepflanzung) zur Sanierung von kontaminierten Standorten anhand der Untersuchung publizierter Ergebnisse und Formulierung der Empfehlungen zur Nutzung dieser Technik.
  • Praktische Anwendung der entwickelten Konzepte und der erarbeiteten Empfehlungen zur Pflege und Unterhaltung auf einem Modellstandort.
  • Mitarbeit an einer anwendungsorientierten Arbeitshilfe zur Verbreitung der Ergebnisse.
Presseecho

Die "Thüringer Allgemeine“ berichtet am 4. Februar 2009 über die Nordhäuser Bäckerstraße "[…] Wir haben inzwischen mehrere sehr schöne Ideen von Planern erarbeiten lassen, zum Beispiel eine Nutzung als "Grüne Oase“ für Kinder, Familien oder ältere Menschen“, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Ricke (SPD). In den kommenden Wochen wolle die Stadtverwaltung das Gespräch mit den Eigentümern der Teilflächen auf dem Areal suchen, um deren Zustimmung für die geplante Nutzung einzuholen.

Die angesprochenen Ideen wurden von uns für das Areal in der Bäckerstraße entwickelt.

Abschlußbroschüre

Projekthomepage

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