Mann legt Füße während der Sanierung hoch

Grundwasser thermisch in-situ sanieren

Wirtschaftlich, sicher und schnell ans Ziel

Mit Prozessverständnis und Erfahrung zum Sanierungserfolg

Die thermische in-situ Sanierung von kontaminiertem Grundwasser kann sowohl durch Verdampfung eines Wasser-Schadstoff-Gemisches (Wasserdampf-Destillation) und die Rückgewinnung über die Bodenluftabsaugung erfolgen als auch durch eine begleitende Grundwasserförderung (Abstromsicherung). Ebenso wird auf dem Grundwasser aufschwimmende Ölphase zurückgewonnen. Eine Grundwassersanierung hat im Allgemeinen zum Ziel, den Schadensherd als Schadstoffquelle im Grundwasserleiter zu sanieren. Hierbei ist ein differenziertes Prozessverständnis unerlässlich. Einen ersten Überblick bietet unser Beitrag in der Zeitschrift Grundwasser.

Innerhalb des Grundwassers (gesättigte Zone) können in Abhängigkeit der hydraulischen Durchlässigkeit sowohl das TUBA- als auch das THERIS-Verfahren oder eine Kombination beider Verfahren zur Sanierung von Schadensherden angewandt werden. So wurde beispielsweise eine durch reconsite durchgeführte zeitgleiche Herdsanierung von zwei Grundwasserleitern mit dem TUBA-Verfahren und des Grundwassernichtleiters mit dem THERIS-Verfahren, bei den BROWNFIELD BRIEFING AWARDS 2011 als „HIGHLY COMMENDED“ in der Kategorie „Best In-situ Treatment“ bewertet.

In Kombination mit einer TISS kann die verbleibende Restwärme im Untergrund auch dazu eingesetzt werden, biologische Abbauprozesse (monitored natural attenuation) oder eine chemische in-situ Sanierung zur weiteren Reduzierung von Schadstoffrestbeständen im Grundwasser effizient zu stimulieren. Auch können die Prozesse chemischer in-situ Sanierungen durch die Restwärme im Untergrund initialisiert und verbessert werden.

Sie haben Probleme mit Schadstoffbelastungen im Grundwasser an Ihrem Standort - wir haben die passende Lösung für Sie!

 

Fachartikel

Uwe Hiester und Laura BieberDominierende Prozesse bei der thermischen In-situ-Sanierung (TISS) kontaminierter Geringleiter. Grundwasser – Zeitschrift der Fachsektion Hydrogeologie (2017) 22: 185-19, ISSN 1430-483X print.

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