Stadt Dudelange / Luxemburg: Räumliches Strukturkonzept Schmelz Diddeleng
Auf dem Areal des ehemaligen Stahl- und Walzwerks Arcelor (2005 stillgelegt) wurde ein neuer Stadtteil für die Stadt Dudelange geplant. Im entwickelten Konzept wurde der bestehende Stadtkern sowie die an das Planungsgebiet angrenzenden Stadtviertel nachverdichtet und arrondiert. Um die denkmalgeschützten Gebäude des Wasserturms bildet ein neues Kulturzentrum mit Park den Knotenpunkt zwischen Bestand und Neuplanung. Ein neues Stadtviertel mit eigener Identität aus der Geschichte der Stahlindustrie wurde für den südlichen Bereich des ehemaligen Werks abgeleitet.
Die Halle der 600m langen, ehemaligen Walzstraße ist eines der prägnantesten Gebäude im Planungsgebiet. Durch die Schaffung eines öffentlich nutzbaren "Negativraumes" in Form einer Wasserfläche bleibt der Hallengrundriss erhalten. Tragstrukturen und Einzelelemente der ehemaligen Halle werden als "Torelemente" entlang der Wasserachse als Zeichen der Geschichte beibehalten. Entlang der Fundamente der ehemaligen Hochöfen wird die Achse in Form von Wasserterrassen fortgeführt.
Auftraggeber:
Stadt Dudelange, Luxemburg
Beauftragung:
Städtebaulicher Wettbewerb im kooperativen Verfahren
Begrenzter, internationaler Wettbewerb
3. Preis, 2009
Gebietsgröße:
39 ha Kernplanungsraum
ca. 70 ha Umfeldplanung
In Zusammenarbeit mit:
- ISA Internationales Stadtbauatelier
- Planungsgruppe Landschaft und Raum Prof. Cornelia Bott
- Körting Ingenieure






