Schadstoffquellen bei Altlasten in-situ sanieren (INSIS):
Vorauswahl möglicher Sanierungsverfahren

Quellensanierung von Altlasten: oft Voraussetzung für eine Neunutzung von Gewerbegrundstücken

Altlasten durch Schadstoffe im Boden und Grundwasser behindern oft eine Neunutzung von Gewerbegrundstücken. Die Schadstoffquellen im Boden und Grundwasser stellen hierbei eine maßgebliche Gefährdung dar. Denn von einer Quelle breiten sich Schadstoffe aus und verunreinigen beispielsweise das Grundwasser im Abstrom. 

Von einer beseitigten oder dauerhaft immobilisierten Schadstoffquelle geht keine Grundwassergefährdung mehr aus. Dieses ist oft Voraussetzung für eine Vermarktung und neue Nutzung von Gewerbegrundstücken.

Das Wesentliche vorab:
Das INSIS-Tools stellen wir Ihnen in zwei Versionen zur Verfügung. 
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INSIS-ONLINE
schnelle, allgemeine Orientierung zu In-situ-Sanierungverfahren 

INSIS-REPORT
standortbezogene Orientierung zu In-situ-Sanierungsverfahren mit Berichtversand für Ihre Unterlagen

In-situ-Sanierungsverfahren bei einer Quellensanierung: 
schnell, effizient, dauerhafter Sanierungserfolg

Die Vorteile von In-situ-Sanierungsverfahren sind offensichtlich: sie benötigen weniger LKW-Transporte als ein konventioneller Bodenaushub. Das entlastet das Umfeld, die Nachbarschaft und die Umwelt. 

In-situ-Sanierungsverfahren lassen sich zur effizienten Sanierung von Schadstoffquellen nutzen. Hierbei können Prozesse zur schnellen Schadstoffentfernung sowie zum Schadstoffabbau zu unschädlichen Stoffen oder zur Immobilisierung genutzt werden. Je nach Verfahren werden vornehmlich physikalische, biologische und / oder chemische Prozesse genutzt. 

Angestrebt wird stets ein dauerhafter Sanierungserfolg. Um diesen schnell und effizient zu erreichen, ist eine Verfahrensauswahl erforderlich. Hierzu ist die Schadstoffquelle anhand der Schadstoffe, deren Konzentration und deren Verteilung im Boden und Grundwasser zu charakterisieren.  

Orientierung zur Anwendung von In-situ-Sanierungsverfahren bei einer Quellensanierung

Jedes Sanierungsverfahren hat seine Anwendungsbereiche, in dem seine Stärken besonders gut nutzbar sind. Ein wesentlicher Teil zur Beschreibung der Anwendungsbereiche ergibt sich aus den zu sanierenden Schadstoffen und Schadstoffgruppen. Ferner sind die Gefährdungsabschätzungen für Boden und Grundwasser zu unterscheiden. Hieraus leitet sich anhand der Schadstoffkonzentrationen meist der Sanierungsbedarf ab. 

Für eine erste, orientierende Einschätzung von In-situ Sanierungsverfahren zur Quellensanierung sind daher die Charakteristik einer Schadstoffquelle (Boden, Grundwasser), die Schadstoffgruppe und die Schadstoffkonzentration mit den typischen Anwendungsbereichen von In-situ-Sanierungsverfahren zu verknüpfen. Die Verknüpfung und die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Sanierungsverfahren basiert auf aktuellen Erkenntnissen, u.a. der ITVA-Arbeitshilfe “In-situ Quellensanierungen"

Für eine einfachere Anwendung wurden die in der ITVA-Arbeitshilfe “In-situ Quellensanierungen" entwickelten Matrizen von Dr.-Ing. Uwe Hiester umformatiert. Inhaltlich werden die Aussagen und Erkenntnisse der ITVA-Arbeitshilfe beibehalten.

 

Was müssen Sie tun?

Sie benennen kurze Ihren Standort. Wo ist der?

Sie beschreiben Ihre Schadensquelle. Fläche, Tiefe, Sanierungsbedarf im Boden / Grundwasser. 

Sie benennen die sanierungsrelevanten Schadstoffe. Worum geht es?

Fertig.

Wir unterstützen Sie bei der In-situ-Sanierung von Schadstoffquellen

Auf Basis Ihrer Dateneingaben wird die Anwendbarkeit von In-situ-Sanierungsverfahren für eine schematisch charakterisierte Schadstoffquelle abgeleitet.

Zusammen mit Ihren Dateneingaben senden wir Ihnen gerne diese orientierende Vorauswahl an Sanierungsverfahren zu. Dieses stellt niemals eine Verfahrensempfehlung dar. Denn die Details bei einer Auswahl von In-situ-Sanierungsverfahren zur Schadstoffquellensanierung sind breit und komplex. Diese orientierende Vorauswahl ist aber ein guter Einstieg in eine effiziente Sanierungsplanung einer Quellensanierung.

Vor einer Altlastensanierung ist eine fachgerechte Sanierungsplanung unerlässlich. Hierbei wird teils eine Vielzahl an weiteren und vertiefenden Aspekten berücksichtigt. Eine Festlegung von Sanierungsverfahren erfolgt erst im Rahmen der Sanierungsplanung. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrem konkreten Schadensfall, um alle Einflussparameter abzuklären. 

Mit über 20 Jahren Erfahrung bei der In-situ-Sanierung von Kleinstandorten bis hin zu komplexen Großprojekten und mehreren ausgezeichneten Projekten finden wir sicherlich auch für Ihren Standort eine passende Lösung. Gerne sprechen Sie uns an!